Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt
i5FrecRRPzQ

Zweite Bundesliga 2017/2018, 17. Spieltag
Montag, 11.12.2017 – 20.30 Uhr
Fortuna Düsseldorf – 1.FC Nürnberg 0:2 (0:0)

0:1 (67.) Tobias Werner
0:2 (77.) Georg Margreitter

Mit einer starken Leistungssteigerung vor allem in Halbzeit zwei hat der Club das letzte Spiel der Hinrunde in Düsseldorf mit 2:0 gewonnen. Durch den dritten Sieg in Folge klettert die Mannschaft von Michael Köllner damit an der Fortuna vorbei und belegt zum Abschluss der Hinrunde damit einen hervorragenden zweiten Platz.

Düsseldorf zunächst besser

Das Spitzenspiel der zweiten Liga zum Abschluss der Hinrunde hielt im Grunde alles, was man sich von einem Spitzenspiel verspricht. Von Anfang an ging es zur Sache und kam zunächst der Glubb besser ins Spiel, war es nach einer Viertelstunde dann zunehmend die Fortuna, die dem Spiel ihren Stempel ausdrückte und zu klaren Torchancen kam. Die beste Möglichkeit in Durchgang eins hatte dabei mit Sicherheit Benito Raman, der in der 27. Minute nach einem Heber von Rouwen Hennings als Vorlage plötzlich völlig allein vor Fabian Bredow auftauchte, den Ball jedoch nicht am Keeper vorbeibrachte, so dass Ewerton und Bredow gemeinsam für Entwarnung sorgen konnten.

Ein schlechter Schiedsrichter

Ein harmloser Distanzschuss war hingegen der einzige wirkliche Abschluss der Gäste, die neben den Gastgebern auch Schiedsrichter René Rohde aus Rostock als Gegner hatten. Der Unparteiische verteilte seine gelben Karten im ersten Abschnitt fast ausschließlich an Clubspieler – nach z.T. absurden Entscheidungen. FCN-Trainer Michael Köllner sah sich so bereits nach 31 Minuten gezwungen Patrick Kammerbauer aus der Partie zu nehmen, um einen Platzverweis zu verhindern. Für Kammerbauer kam Ondrej Petrak.

Die Mannschaft hat zugehört

In Durchgang zwei entwickelte sich dann ein Spiel, in dem eindeutig die Gäste aus dem Frankenland den Ton angaben. Michael Köllner beschrieb dies nach dem Spiel so: „Die Mannschaft hat in der Pause gut zugehört.“ Und sie kreierte nun Torchancen. Tobias Werner und Edgar Salli scheiterten in der 47. bzw. 53. Minute knapp, ehe Salli in der 61. Minute die bis dahin beste Chance vergab. Werner war aus spitzem Winkel zunächst an F95-Keeper Raphael Wolf gescheitert und leitete den Abpraller dann auf Salli weiter. Der Kameruner geriet jedoch leicht in Rücklage und feuerte den Ball somit in den Düsseldorfer Abendhimmel.

Endlich das Tor

In der 65 . Minute traf Hanno Behrens nach einem Drehschuss nur den Pfosten, doch in der 67. Minute durfte dann endlich gejubelt werden. Georg Margreitter gewann ein Kopfballduell gegen Hennings und der Ball tropfte vor die Füße von Tobias Werner. Die Leihgabe aus Stuttgart fackelte nicht lange, sondern haute den Ball aus kurzer Distanz volley ins Tor.

Margreitter legt nach

Nach einer Standardsituation folgte die Entscheidung dann zehn Minuten später. Enrico Valentini gab in der 77. Minute einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in die Mitte, wo sich Margreitter erneut mit dem Kopf durchsetzte und zum 2:0 traf.

Ein lächerlicher Elfmeter

Für Aufregung sorgte dann noch einmal der schwache Schiedsrichter. Nachdem Valentini im Zweikampf gegen Raman deutlich den Ball gespielt hatte, zeigte der Mann aus Rostock in der 89. Minute plötzlich zur Verwunderung aller auf den Elfmeterpunkt. Da sich der Düsseldorfer Stürmer auch auf Nachfrage des Schiedsrichters als wenig fairer Sportsmann erwies und auf die Frage, ob er gefoult wurde, einfach schwieg, kam es so zum Duell des eingewechselten Emr Kujovic mit FCN-Keeper Bredlow. Der Nürnberger Schlussmann blieb verdientermaßen Sieger im Elfmeterduell und hielt damit die Null hinten.

Auf nach Kaiserslautern

Zum letzten Ligaspiel im Jahr 2017 tritt der 1.FC Nürnberg am kommenden Samstag beim Tabellenschlusslicht 1.FC Kaiserlautern an. Die einst so gefürchteten roten Teufel konnten in der Hinrunde lediglich elf Punkte holen und spielten damit ihre schlechteste Hinrunde in 55 Profi-Fußball. Mit einem Auswärtssieg könnte der Club sich an die Tabellenspitze setze und müsste diese nur dann wieder hergeben, wenn Holstein Kiel am Sonntag in Sandhausen gewinnt.