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Der Club war zu Gast in der Hauptstadt und wenn Union so weiter macht, könnte es das letzte Mal für längere Zeit gewesen sein. Denn sollten die Köpenicker am Ende dieser Spielzeit aufsteigen, wäre es zumindest in der kommenden Saison essig mit einem FCN-Pflichtspiel in der Hauptstadt.

Wie war das mit den Montagsspielen?

Umso mehr gebührt unser Dank natürlich der DFL, dass sie »unser« Heimspiel auf einen Montag terminiert. Wir wissen selbstverständlich auch, dass man als Spiel ansetzendes Gremium nicht auf jeden Auswärtsfanclub der Welt Rücksicht nehmen kann, aber hieß es nicht mal, dass montags vor allem Spiele angesetzt werden, bei denen die Fans keine weiten Reisen auf sich nehmen müssen?

Kurze Entfernungen

Wie kann es dann sein, dass der Club bei einer Entfernung von etwas über 400 Kilometern nach Berlin am Montag ran muss – an einem Spieltag, an dem auch zu den Partien FC St. Pauli – Hannover 96 (Entfernung 169 Kilometer) und 1860 München – Würzburger Kickers (277 Kilometer) kommt? Wenn hier zufällig ein Mitarbeiter der DFL mit liest, freue ich mich über Kontaktaufnahme und lasse mir das gerne mal erklären.

Welch ein Glück…

Sarkastisch gesehen, können wir Clubberer 04 Berlin natürlich froh sein, dass das Clubspiel auf einen Montag gelegt wurde. Unser »Max und Marek« platzte so schon aus allen Nähten und wir mögen uns gar nicht vorstellen, was los gewesen wäre, hätte der FCN am Sonntag gespielt und man hätte Freitag und Samstag… ach, lassen wir das.

Es war geil!

Denn ganz ohne Sarkasmus: Es war uns auch so eine Ehre und eine wahre Freude über das gesamte Wochenende. Wir hatten ein kleines, aber feines Rahmenprogramm auf die Beine gestellt und die Resonanz der Clubfans, die sich durch das Montagsspiel nicht von einem Berlin-Besuch haben abbringen lassen, war überwältigend.

Unsere Ehrentafel

Am Samstagabend haben wir zunächst unsere Ehrentafel enthüllt. Ein Dank an all unsere Unterstützer, denn was die Consorsbank kann, konnten wir schon lange und so haben wir das Startgeld für unser Vereinsheim im letzten Herbst per Crowdfunding gesammelt. Unsere Ehrentafel dankt nun all den Menschen, die uns in dieser Kampagne unterstützt haben und so unser »Max und Marek« überhaupt erst möglich gemacht haben.

Wie bei Sotheby’s

Nach der Enthüllung gab es eine Versteigerung diverse Second-Hand-FCN-Fanartikel und für etwa eine Stunde konnte man sich fühlen wie bei Sotheby’s. Es wurde geboten und überboten, es wurde gefeilscht und der Jubel war nicht selten groß, wenn der Zuschlag letztlich erfolgt war. Über 250,- Euro kamen hierbei für den guten Zweck zusammen.

Am Sonntag: Lesung

Am Sonntag folgte dann für viele der Höhepunkt des Wochenendes. Benjamin Wolf war zu Gast im »Max und Marek« und hat aus seiner »Fußballfibel 1.FC Nürnberg« gelesen. Das Haus war voll, die Stimmung war bestens und die Gespräche nach der Lesung hochinteressant. Unser Dank gilt hier vor allem natürlich dem Autor und seinem Verlag. Wer die »Fußballfibel 1.FC Nürnberg« übrigens immer noch nicht hat, kann sie [HIER] käuflich erwerben. Für unsere Mitglieder der Hinweis: Wir haben ein paar ganz besondere Exemplare – schaut mal ins Interne.

Am Montag gemeinsam zum Stadion

Am Montag schließlich sammelten sich dann viele, viele Leute, deren Herz rot-schwarz schlägt, bei uns. Es gab zunächst Gespräche und Kaltgetränke, ehe es dann um 18 Uhr gemeinsam mit der S-Bahn Richtung Alte Försterei ging. Was dort dann auf dem grünen Rasen passierte, kann man hier lesen: Nicht eisern genug bei Union.

Vielen Dank an alle!

Wir möchten uns bei all unseren Gästen bedanken und hoffen, es hat Euch genauso viel Spaß gemacht wie uns. Wir sehen uns beim Glubb irgendwo in dieser Republik und dann hoffentlich in nicht allzu ferne Zukunft auch wieder bei Pflichtspielen unseres 1.FC Nürnberg in Berlin.