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Wir über uns

Eines gleich vorweg: Vereinsmeierei ist nicht wirklich unser Ding! Dachten wir zumindest immer… Und soll im Grunde auch so bleiben… Ist in gewissen Dingen jedoch auch unvermeidbar, wenn aus einer kleinen Gruppe, die sich zum gemeinsamen Radiohören trifft, im nunmehr dreizehnten Jahr des Bestehens ein ausgewachsener Fanclub mit über 50 Mitgliedern und sogar einem eigenen Vereinsheim wird.

Ein Ziel vor Augen

Seit 2009 haben wir eine eigene Satzung, seit 2010 ziehen wir Mitgliedsbeiträge ein, um gemeinsame Auswärtsfahrten und Feiern zu organisieren. Im Laufe des Jahres 2016 sind wir nun noch einen Schritt weiter gegangen. Nach dem Aus unserer Vereinskneipe »Max und Marek«, das uns damals genauso überrascht hat, wie alle anderen Clubberer auch, standen wir im Dezember 2015 buchstäblich auf der Straße. Es folgte eine Odyssee durch diverse Berliner Kneipen, in denen wir zwar weiter gemeinsam Fußball gucken konnten, bei denen wir aber stets wussten: Eine Lösung von Dauer ist das nicht.

Also haben wir im Frühsommer 2016 all unseren Mut zusammen genommen und aus unserem OFCN einen eingetragenen Verein gemacht. Ziel des Ganzen sollte ein eigenen Vereinsheim sein, in dem wir uns auf Dauer zum gemeinsamen Fußball gucken treffen können und das wir vor allem ganz nach eigenen Wünschen in den Farben unseres geliebten FCN schmücken konnten.

Erfolg durch Crowdfunding

Letztlich war der Weg dann doch etwas holpriger als wir gedacht haben, was vor allem an diversen Vorgaben der unterschiedlichsten Behörden lag, doch egal, welches Hindernis uns in den Weg gestellt wurde: Wir hatten ein Ziel vor Augen und haben es nicht aus den Augen verloren.

Im Gegenteil: Im Herbst 2016 starteten wir eine Crowdfunding-Aktion, um das nötige Startgeld für unser Vereinsheim zu sammeln. Kaution, Provision, Einrichtung… all dies kostet Geld und allein der Gedanken daran, brachte so manchen Clubberer zu dieser Zeit um den Schlaf. Die Resonanz auf unsere Aktion hingegen war überwältigend. Ohne zu übertreiben, können wir sagen: Clubfans aus der ganzen Welt haben uns unterstützt und mit ihrer Spende dazu beigetragen, dass wir mit Beginn der Rückrunde 2016/2017 nun endlich sagen können: Wir sind am Ziel!

Im eigenen Vereinsheim und im Stadion dabei

Das erste Rückrundenspiel gegen Dynamo Dresden werden wir gemeinsam in unserem eigenen Heim schauen. Das »Max und Marek« ist wieder da und strahlt schöner denn je. Und auch, wenn es auf den ersten Blick vielleicht den Eindruck macht, dass wir nun um uns selbst kreisen, das eigene Heim nicht mehr verlassen und Neulingen den Einstieg in unser Vereinsheim doch recht schwer machen – es sei allen Clubfans der Welt gesagt: Lasst Euch von diesen Eindrücken nicht täuschen.

Wir werden auch weiterhin jede Gelegenheit nutzen, unseren FCN live vor Ort im Stadion zu unterstützen. Dabei treten wir mal im Rudel auf, mal in Kleingruppen, selten sogar einzeln. Die Clubspiele, bei denen in den letzten Jahren nicht mindestens ein rot-schwarzer Fan aus der Hauptstadt im Stadion war, kann man trotz der Anstoßzeiten in Liga zwei, an einer Hand abzählen.

Erfüllung von Auflagen

Und was die Vorgabe angeht, dass wir neuerdings nur in Ausnahmefällen Nicht-Mitglieder in unser »Max und Marek« lassen, sei an dieser Stelle verlautbart: Es liegt nicht an uns. Wenn es nach uns ginge, könnte unsere Tür auch weiterhin offen stehen und alle Welt trifft sich bei einem kühlen fränkischen Bier zum Clubschauen. Leider geht es in einer Welt des Kommerz und der Behörden nicht allein nach unseren Regeln und so sind wir gezwungen, gewisse Kröten zu schlucken, die für uns letztlich das kleinere Übel bedeuten.

Denn eines ist mal hundertprozentig sicher: Klopfst Du an unsere Tür, werden wir Dich auf keinen Fall wegschicken. Denn trotz aller Neuerungen gilt nach wie vor unser Grundsatz: Bei uns ist dabei, wer dabei sein will. Und wenn Du dabei sein willst, bist Du Herzlich Willkommen!

Fränkische Oase in Berlin

Wir wollen Spaß haben und den haben wir eben am meisten, wenn unser Club gewinnt. Und deshalb tun wir eben auch Alles, was wir als nicht-bundesligataugliche Fussballspieler so tun können – immer in der untrüblichen Hoffnung, dass es hilft, wenn wir irgendwie dabei sind. Nürnberg liegt für uns alle nicht gerade um die Ecke und so ist man als einsamer Clubfan unter Millionen von Hertha-, Union- oder gar TeBe-Fans heilfroh, wenigstens ein paar Leute zu kennen, durch deren Adern ebenfalls rot-schwarzes Blut fließt.

Die Clubberer 04 Berlin sind also nichts Anderes als ein loses Sammelsurium der unterschiedlichsten rot-schwarzen Individuen. Vom Arbeitslosen zum Staatsanwalt, vom Marathonläufer zum Studenten. Und all das in jedem Alter, denn während unsere jüngsten Mitglieder noch nicht einmal volljährig sind, genießen unsere älteren Mitglieder bereits ihr Dasein als Rentner.

Keine Chance für Nazis

Die Einzigen, die bei uns keine Chance haben, sind Nazis. Wer Nazi ist, hat keine Gefühle und wer nicht fühlt, kann auch nicht rot-schwarz fühlen. Basta!

Wir freuen uns auf Dich!

Ansonsten gilt: Egal, ob Franke oder nicht. Egal, ob Männlein oder Weiblein. Egal, ob im »Max und Marek«, auf Auswärtsfahrten oder bei Heimspielen in Nürnberg. Hauptsache, Dein Herz schlägt für den Club. Einige von uns haben trotz der Entfernung Dauerkarten in der Nordkurve, andere sitzen jedes Wochenende in unserem Vereinsheim und wieder andere nehmen zumindest die von Berlin nahen Auswärtsfahrten nach Dresden, Braunschweig oder Hamburg mit.

Und ganz egal, wie Du nun Deine Liebe zum 1.FC Nürnberg lebst: Wir würden Dich gerne kennen lernen!