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DFB-Pokal 2017/2018, 2. Hauptrunde
Mittwoch, 25.10.2017 – 18.30 Uhr
VfL Osnabrück – 1.FC Nürnberg 2:3 (1:1)

1:0 (4.) Marcos Alvarez
1:1 (38.) Mikael Ishtak
1:2 (50.) Tim Leibold
2:2 (64.) Christian Groß
2:3 (72.) Enrico Valentini

Das Achtelfinale ist erreicht, der Club gehört im Pokal zu den besten 16 Mannschaften Deutschlands und ist damit immerhin schon weiter gekommen als die TSG Hoffeheim, Rasenball Leipzig oder die Hertha aus Berlin. In Osnabrück musste das Team Michael Köllner einen frühen Rückstand verkraften, fand am Ende aber dennoch den Hebel, der zum Weiterkommen angesetzt werden musste.

Idealer Start für Osnabrück

Tatkräftige Unterstützung in Sachen »idealer Start ins Spiel« erhielten die Gastgeber dabei von Schiedsrichter Bastian Dankert, der den Tatort des Fouls von Patrick Kammerbauer an Jules Reimerink kurzerhand in den Strafraum verlegte. Bei genauer Betrachtung hätte es hier nur Freistoß für den VfL geben dürfen, denn das entscheidende Halten von Kammerbauer geschah bereits vor dem Sechszehnmeterraum. Elfmeterschütze Alvarez interessierte dies selbstverständlich nur wenig und so stand es nach dem verwandelten Strafstoß schon früh 1:0.

Lattentreffer der Gastgeber

Und es hätte noch schlimmer kommen können für den Club. Nach einer Viertelstunde verpasste der Osnabrücker Torschütze seinen zweiten Treffer nur um Haaresbreite. Der Distanzschuss von Alvarez traf jedoch nur die Oberkante der Latte, so dass FCN-Trainer Köllner reagieren konnte. Er wechselte den unglücklich agierenden Patrick Kammerbauer bereits nach einer halben Stunden aus und brachte für ihn Patrick Erras. Eine Maßnahme, die dem Spiel des Clubs mehr Stabilität verlieh.

Das Spiel verflacht

Eine Stabilität, die jedoch zunächst wenig zur Verbesserung des Spiels beitrug. Im Gegenteil: Die Partie verflachte zusehends und man war mehr und mehr versucht, die Tatsache zu akzeptieren, dass der Club mit einem knappen Rückstand in die Pause gehen würde. Der Ausgleich durch Mikael Ishak fiel mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Kevin Möhwald setzte sich auf der linken Seite im Strafraum durch, fand dann seinen schwedischen Mitspieler am langen Pfosten. Der Sturmtank ließ es sich nicht entgehen, im siebten Pflichtspiel in Folge zu treffen.

Zwei Tore nach der Pause

In Halbzeit zwei dauerte es dann nicht lange, bis der Club in Führung ging. Enrico Valentini hatte geflankt, VfL-Verteidiger Tim Danneberg in der Mitte mit dem Kopf verlängert und so stand Tim Leibold am langen Pfosten genau richtig, um per Kopf in der 50. Minute zur Führung zu treffen. Mit diesem 2:1 im Rücken schalteten die Gäste einen Gang zurück und hielten den Drittligisten trotzdem weitgehend in Schach. Dachte man zumindest bis zur 64. Minute. Dann fand Bashkim Renneke mit seiner Flanke Christian Groß am langen Pfosten. Der Verteidiger sprang höher als die gesamte Club-Abwehr und traf per Kopf zum Ausgleich.

Valentini setzt den Schlusspunkt

Es spricht jedoch für den FCN dieser Tage, dass ihn auch dieser erneute Rückschlag nicht aus dem Konzept brachte. Die Mannschaft legte wieder ein paar Kohlen drauf und belohnte sich in der 72. Minute durch Valentini. Dieser nimmt einen weiten Ball von Eduard Löwen gekonnt mit, umkurvt eine Abwehspieler und trifft schließlich aus zwölf Metern.

Erneut ein Arbeitssieg

Nach einer roten Karte für Furkan Zorba wegen einer Notbremse gegen den eingewechselten Cedric Teuchert fehlen den Gastgebern in der Schlussviertelstunde schließlich die entscheidenden Körner, um den Gast aus der zweiten Liga noch einmal in Gefahr zu bringen. Für das Team von Michael Köllner heißt es also Achtelfinale und wie schon am Sonntag gegen Dresden hat man sich den Sieg auch in Osnabrück letztlich vor allem durch harte Arbeit verdient.

Auslosung am Sonntag

In einem guten Pokalfight behält der FCN die Oberhand und unterstreicht seine gute Form. Die Runde der letzten Sechszehn findet kurz vor Weihnachten statt und wird am Sonntag ausgelost.