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DFB-Pokal 2017/2018, 1. Hauptrunde
Montag, 14.08.2017 – 18.30 Uhr
MSV Duisburg – 1.FC Nürnberg 1:2 (0:2)

0:1 (21.) Hanno Behrens
0:2 (41.) Georg Margreitter
1:2 (90.) Wolze

Der 1.FC Nürnberg bleibt weiter in der Erfolgsspur und zieht durch zwei Tore nach Eckbällen souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Das Erfolgsrezept hieß auch in Duisburg: Hinten sicher stehen, vorne im entscheidenden Moment zuschlagen.

Eckball, Kopf, Tor

Zwei jeweils von Sebastian Kerk getretene Eckbälle haben am frühen Montagabend gereicht, um die Mannschaft von Michael Köllner in Duisburg auf die Siegerstraße zu führen. In der 21. Minute startete Hanno Behrens völlig frei am Elfmeterpunkt und wuchtete sich erfolgreich in die Flanke. Zwanzig Minuten später kam Georg Margreitter völlig frei zum Kopfball und sorgte für eine Vorentscheidung.

Kirschbaum pariert

Glück und Können gehört auch bei einem souveränen Auftritt dazu und so hatte der Club vor seinem ersten Tor das Glück, dass Thorsten Kirschbaum in der 15. Minute einen Flachschuss von Simon Brandstetter parieren konnte. Der MSV-Stürmer war völlig frei vor dem FCN-Tor zum Schuss gekommen. Im Großen und Ganzen war’s das aber mit der Gefährlichkeit der Gastgeber. Der Club hatte den Zweitligaaufsteiger über weite Strecken im Griff und tat nach den beiden Toren nicht mehr als unbedingt nötig.

Ishak vergibt

Mikael Ishak hätte kurz vor der Pause sogar noch auf 3:0 erhöhen können, scheiterte bei seinem Sturmlauf jedoch am herauseilenden MSV-Keeper Mark Flekken. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Gästen die ein oder andere Kontermöglichkeit, die meist jedoch nicht konsequent genug zu Ende gespielt wurde. Da sich der MSV in seinen Angriffsbemühungen weiter eher unbeholfen anstellte, hatte der Club unter dem Strich wenig Mühe.

Spannung erst am Ende

Erst zum Ende des Spiels kam ein wenig Hektik auf. Zunächst traf der eingewechselte Kingsley Onuegbu mit einer abgefälschten Bogenlampe zwei Minuten vor Schluss die Latte des Nürnberger Gehäuses und dann schenkte Schiedsrichter Christian Dingert in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Gastgebern noch einen Elfmeter. Diesen verwandelte Kevin Wolze zum Anschluss, der jedoch zu spät kam, um das Weiterkommen des Clubs noch zu gefährden.

Der zehnte Sieg in Folge

Zählt man die Testspiele vor der Saison dazu, war der Erfolg in Duisburg der zehnte Clubsieg in Folge. Das Elfmetertor von Wolze war der erste Gegentreffer in einem Pflichtspiel in dieser Saison. Der FCN schwimmt auf einer Erfolgswelle und darf sich nun auf das kommende Heimspiel gegen Union Berlin freuen. Wann hat man das schon mal? Erster gegen Zweiter im Max-Morlock-Stadion. Da ist ein Besuch im Grunde Pflicht und so hat auch Michael Köllner die FCN-Fans bereits in diese genommen. Er freue sich auf ein volles Haus mit ordentlich Unterstützung.

Jetzt das Spitzenspiel

Spätestens nach dem Spiel gegen den kleinen Hauptstadtverein weiß man dann auch in Nürnberg, wo man zur Zeit wirklich steht. Mit einem Sieg könnte man sich zumindest vorerst schon mal ganz oben festsetzen.