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Zweite Bundesliga 2017/2018, 1. Spieltag
Sonntag, 30.07.2017 – 13.30 Uhr
1.FC Nürnberg – 1.FC Kaiserslautern 3:0 (2:0)

1:0 (13.) Hanno Behrens
2:0 (25.) Marius Müller (Eigentor)
3:0 (54.) Kevin Möhwald

Am Ende waren sich dann alle einig an diesem sonnigen Sonntag Ende Juli 2017: Der 1.FC Nürnberg hat einen Saisonstart nach Maß auf den grünen Rasen gelegt und dem Max-Morlock-Stadion damit ein Einweihungsspiel geboten, das der neue Name verdient. Die Mannschaft von Michael Köllner bestätigte damit den guten Eindruck, den man in der Vorbereitung gewinnen konnte.

Neu formierte Gästeelf

Profitiert hat der Club bei seinem Auftaktsieg mit Sicherheit auch von ein paar Faktoren, die er nicht direkt beeinflussen konnte. Da war zunächst die neu formierte Mannschaft der Gäste aus Kaiserslautern. Sechs Neulinge hatte FCK-Trainer Norbert Meier in seine Elf eingebaut. Beim FCN standen zu Saisonbeginn mit Sebastian Kerk und Enrico Valentini lediglich zwei Neulinge in der Startelf.

Gefährlicher Freistoß der Gäste

Etwas mehr Einfluss hatte der Club auf die Vereitelung der Kaiserslauterer Großchance durch Baris Atik in der sechsten Minute. Nach einem Freistoß des Deutsch-Türken war Keeper Thorsten Kirschbaum zur Stelle. Club-Trainer Michael Köllner sagte nach dem Spiel, dass man auf die gefährlichen Freistöße vorbereitet gewesen sei. Dennoch nicht auszudenken, wenn das Ding drin gewesen wäre.

Der erste Patzer

So aber schlug das Pendel dann ab Minute 13 eindeutig zu Gunsten des Clubs aus. Wenig Einfluss hatte man beim FCN auch hier auf den Patzer des FCK-Rückkehrers Marius Müller. Die Leihgabe aus Leipzig, die bereits bsi 2016 für die Pfälzer gespielt hatte, ließ einen Schuss von Mikael Ishak nach vorne abprallen. Dort hatte Edgar Salli zunächst gehörige Probleme, nicht über die eigenen Beine zu stolpern, doch die Vorlage von Sebastian Kerk auf den heran eilenden Hanno Behrens war aller Ehren wert.

Der zweite Patzer

Das Führungstor des FCN sollte jedoch nicht die einzige Hilfestellung bleiben, die der FCK-Keeper an diesem Nachmittag leistete. In der 25. Minute beförderte der Unglücksrabe einen Eckball von Kerk fast völlig unbedrängt ins eigene Tor.

Möhwald macht den Deckel drauf

Im Grunde war der Drops damit gelutscht, denn die Gäste zeigten sich danach mehr als beeindruckt und bekamen auch nach dem Seitenwechsel zunächst kaum einen Fuß auf die Erde. Kevin Möhwald nutzte dies in der 54. Minute aus und machte mit einer simplen Körpertäuschung und einem trockenen Schuss aus der zweiten Reihe schließlich den 3:0-Deckel drauf.

Nächstes Wochenende in Regensburg

Zu Gelegenheiten kamen die Gäste dann nur in der Schluss-Viertelstunde. Der 1.FC Nürnberg hatte zu diesem Zeitpunkt längst in den Kraft-Spar-Modus zurück geschaltet und durfte sich am Ende verdient über einen klaren Auftaktsieg freuen. Obendrauf gab es durch die drei Treffer die Tabellenführung als Sahnehäubchen. Diese gilt es nun am kommenden Sonntag in Regensburg zu verteidigen.

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey

Dann natürlich gilt wie zu jedem Saisonbeginn: Wirklich sagen, wo die Mannschaft steht, kann man erst mit zunehmender Saisondauer zuverlässig. Immerhin: Ein Anfang ist getan, das Team scheint auf einem guten Weg – freuen wir uns heute einfach darüber.