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Es stürmt, es schneit und es ist offensichtlich sehr kalt. Ein Wetter, bei dem man hierzulande keinen Hund vor die Tür schicken würde, das an der Ostküste Islands zumindest im Winter jedoch völlig normal ist. Alles andere als normal ist es jedoch, wenn in der kleinen Gemeinde direkt am Meer ein Mord passiert – wobei zu Beginn noch nicht einmal geklärt ist, ob der Mord wirklich in der Kleinstadt passiert ist oder vielleicht doch eher auf einer gerade in den Hafen eingelaufenen Fähre, die aus Dänemark kommt.

Die Faszination Island

»Trapped – Gefangen in Island« ist die teuerste Fernsehserie, die je in dem kleinen Inselstaat produziert wurde und wie jeder Krimi aus dem hohen Norden zieht sie den Zuschauer zunächst allein schon durch die ihre Atmosphäre in ihren Bann. Man sieht den Bildern die Kälte der Gegend förmlich an, die kargen Landschaften wirken alles andere als einladend und trotz der insgeheimen Faszination fragt man sich: Möchte man dort leben?

Die Polizei vor Ort übernimmt die Ermittlungen

»Das ist auf alle Fälle nichts für Weicheier« möchte man antworten und staunt im nächsten Moment nicht schlecht, als sich der Dorfpolizist erst einmal kotzend über den Bootsrand hängt, nachdem er einen männlichen Torso ohne Kopf und Gliedmassen aus dem Hafenbecken gefischt hat. Zum Glück gibt es mit Polizeichef Andri zumindest einen weniger zart besaiteten Polizisten in der Stadt und da die Experten aus der Hauptstadt Reykjavik aufgrund des aufziehenden Schneesturms nicht in die Provinz reisen können, übernimmt der in Scheidung lebende Familienvater kurzerhand die Ermittlungen.

Der Mörder in der Kleinstadt

Schnell stellt sich heraus, dass der Tote tatsächlich als Passagier auf der dänischen Fähre war und da die Polizei das Schiff während der Ermittlungen selbstverständlich nicht wieder auslaufen lässt und auf der anderen Seite der einzige Pass aufgrund der Schneefälle unpassierbar ist, weiß man: Es gibt einen Mörder in der Kleinstadt.

Im ZDF und in der Mediathek

Die Serie »Trapped – Gefangen in Island« wurde vom ZDF mitproduziert und lief bereits erfolgreich auf dem international sehr anerkannten Filmfestival in Toronto. Sie wird ab dem 19. Februar 2017 fünf Wochen lang jeweils Sonntags um 22.00 Uhr im ZDF gezeigt. Wer eine Folge verpasst hat, kann sich diese in der ZDF-Mediathek ansehen und wer mit der Auflösung des Falls nicht bis Mitte März warten kann, kann sich dort in der Mediathek auch bereits jetzt alle Folgen vorab anschauen. Kleiner Tipp: In der Mediathek gibt es die fünf 90-minütigen Folgen auch in isländischer Originalsprache mit deutschen Untertiteln.

Trapped – Gefangen in Island (Island 2016), Regie: Baltasar Kormákur; Darsteller: Ólafur Darri Ólafsson, Nína Dögg Filippusdóttir, Ilmur Kristjánsdóttir, Ingvar E. Sigurðsson. Fünf Folgen á 90 Minuten. FSK ab 12 Jahren.

Und hier der direkte Link: »Trapped – Gefangen in Island« im der ZDF-Mediathek