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Es ist noch nicht ganz einen Monat her, da wurden bei den Clubberern 04 Berlin auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Weichen in eine vermeintlich neue Ausrichtung des Fanclubs gestellt. Nach der Schließung des Max und Marek im Dezember 2015 waren die Hauptstadtclubberer auf der Suche nach einer neuen fußballerischen Heimat in den letzten Monaten etwas ziellos durch die Stadt geirrt. Neue Treffpunkte waren stets vorübergehend und als Zwischenlösung genannt.

Schritte in eine neue Richtung

In der Versammlung vom 11. Mai 2016 wollte man hier einen Schritt in die richtige Richtung gehen und beauftragte den Vorstand mit der Schaffung einer neuen Satzung. Diese sollte sowohl die Eintragung als eingetragener Verein zum Ziel haben als auch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Am Ende des Weges sollte nach Möglichkeit ein eigenes, selbst verwaltetes Vereinsheim stehen. Eine Idee, von der der erste Vorsitzende der Clubberer o4 Berlin weiterhin überzeugt ist: »Ganz einfach schon deshalb, weil ich keine Alternative sehe«, so Martin Zeising. »Der Markt mit Fußballkneipen in Berlin ist trotz der Größe der Stadt mehr als übersichtlich und entweder man trifft sich in irgendeiner Kaschemme, die man sich mit Hertha-, Bayern- oder Dortmund-Fans teilen muss und bei der man trotzdem keine Garantie hat, dass es sie in der kommenden Saison noch gibt, oder aber man stellt halt selbst etwas auf die Beine.«

Vorstand stellt sich neu auf

Genau dafür will man sich bei den Clubberern 04 Berlin nun neu aufstellen und so haben Finanzvorstand Tilman Keller und der zweite Vorsitzende Willi Emons am Wochenende ihren Rücktritt aus dem Vorstand erklärt, um den Weg für neue Impulse frei zu machen.

Die Suche nach Nachfolgern

Martin Zeising kommentierte den Rücktritt seiner Vorstandskollegen: »Ich bedauere diese Rücktritte sehr, auch wenn ich sie letztlich nachvollziehen kann. Die Clubberer 04 Berlin und ich sind den Beiden dankbar für die sehr gute Arbeit, die sie in den letzten Jahren geleistet haben. Unser Ziel als Fanclub muss nun sein, möglichst schnell geeignete Nachfolger zu finden, um die anstehenden Aufgaben gemeinsam bewältigen zu können.«