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Es war die bestbesuchte Mitgliederversammlung in der Geschichte der Clubberer 04 Berlin. Am gestrigen Mittwoch, den 11. Mai 2016, ging es in der Lenau-Stuben in Berlin-Neukölln um nicht weniger als um die zukünftige Ausrichtung von OFCN-Nr. 387.

Die Suche nach einer Bleibe

Seit der Schließung der Fanclubkneipe »Max und Marek« im Dezember 2015 waren die Berliner Clubfans auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Drei Übergangslösungen später, stellt sich spätestens zu Beginn der kommenden Saison die Frage: Wie und vor allem wo geht es weiter? Die momentane Lösung in der Torstraße in Berlin-Mitte – so weit waren sich auch am Mittwoch alle einig – ist ebenfalls nur ein Übergang und kommt als dauerhafte Lösung nicht in Frage.

Hohe Kosten für Sky

Also traf man sich am Mittwoch in Berlin-Neukölln und diskutierte, argumentierte und suchte nach Lösungen. Alle waren sich einig: Die Kneipensituation in Berlin strahlt für einen (Noch-)Zweitliga-Fanclub mit 75 Mitgliedern nicht gerade in hellstem Rosa. Die hohen Kosten für Sky lässt die Anzahl der Wirte, die das finanzielle Risiko noch eingehen, stetig schrumpfen und die Wirte, die sich letztlich für das Risiko entscheiden, sind zur Minimierung desselben eher auf der Suche nach Dortmund-, Bayern- oder Hertha-Fans. Die Weichen mussten also gestellt werden und zur Entscheidung der Frage, in welche Richtung sie gestellt werden sollen, rief der Vorstand vor dem letzten regulären Saisonspiel zur Versammlung.

Die Abstimmung

Nach drei Stunden Meinungsaustausch und konstruktiver Diskussion wurde schließlich abgestimmt. Mit 19:7 Stimmen (bei drei Enthaltungen) bekam der Vorstand von der Mitgliederversammlung den Auftrag zur Erarbeitung einer neuen Satzung als eingetragener Verein (e.V.) mit dem Vereinsziel eines in Eigenregie zu führenden Vereinsheims. Im Klartext heißt dies: Die Weichen sind gestellt und erste Schritte folgen schon in den nächsten Tagen. Ziel wird es sein, ab der kommenden Saison dann den Ruhmreichen im eigenen Vereinsheim gemeinsam zu schauen. Wir freuen uns auf eine arbeitsreiche, aber auch interessante und spannende Sommerpause, die wir nach den Aufstiegsfeierlichkeiten mit frischem Elan angehen.