Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt
Favorit und Underdog

Knapp 7.000 Zuschauer verfolgten am Mittwoch im Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg das Finale um den Berliner Pokal und damit den Kampf um den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Die Rollen schienen vor dem Finale klar verteilt: Der BFC Dynamo Berlin hatte als Aufsteiger in die Regionalliga eine mehr als ordentliche Saison gespielt und wollte diese Spielzeit mit dem vierten Berliner Pokalgewinn krönen. Auf der anderen Seite Tasmania, Sechstligist aus Neukölln, der mit dem Abschneiden in der Berlin-Liga alles andere als zufrieden war. Zwei Wochen zuvor hatte man in einem schwachen Auswärtsspiel beim designierten Meister Tennis Borussia die letzte Chance auf den Platz an der Sonne verspielt und wer die Neuköllner im Mommsenstadion hatte spielen sehen, dem konnte vor dem Finale Angst und Bange um die Mannschaft werden.

Knapper Sieg

Doch wie so oft im Fußball kam es auch an diesem frühen Mittwochabend in Prenzlauer Berg anders als gedacht. Tasmania stand recht sicher in der Abwehr, hatte selbst sogar einige Konterchancen und profitierte zudem von einer ungeahnten Abschlussschwäche des hohen Favoriten.
Der BFC jedenfalls brauchte jede Menge Versuche, um sich dem Tor der Tasmanen gefährlich zu nähern und am Ende sollte es ein einziges Tor sein, das den Unterschied machte. In der 51. Minute traf Martin Zurawsky mit einem Kopfball zum 1:0 – ein Ergebnis, das bis zum Schluss Bestand haben sollte und dem BFC Dynamo die Teilnahme am DFB-Pokal 2015/2016 beschert.