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Max und Marek

Wer hätte das damals gedacht…? Es war im Sommer 2011, genauer gesagt: Es war Samstag, der 06. August 2011. Die Hertha aus Berlin war gerade in die Bundesliga zurück gekehrt und empfing am ersten Spieltag der neuen Saison den 1. FC Nürnberg. Unser geliebter Club hatte die Vorsaison als Tabellensechster abgeschlossen und die internationalen Plätze nur knapp verfehlt – ging also durchaus als Favorit in das Duell im Olympiastadion.

Der Club spielt bei der Hertha

An diesem sonnigen Augustsamstag öffnete in Berlin-Weißensee erstmals eine Kneipe unter dem Namen »Max und Marek« ihre Pforten. Der Spielansetzung und dem späten Anpfiff um 18.30 Uhr war Dank und so folgten im Laufe des Tages damals mehr als 200 Clubfans der Einladung der Clubberer 04 Berlin in die Charlottenburger Straße. Auf dem gemeinsamen Weg ins Olympiastadion wurden ganze S-Bahn-Waggons gekapert und am Ende des Tages setzte der FCN mit einem 1:0-Auswärtssieg dem Ganzen sogar noch die Krone auf. Torschütze des einzigen Tores damals: Tomas Pekhart.

Im Laufe der Saison sollte sich damals dann jedoch herausstellen, dass das »Max und Marek« von innen zwar nach und nach immer schöner wurde, mit seinem Standort im nördlichen Berlin jedoch ein klein wenig zu weit draußen lag.

Umzug in den Wedding

Also zog man nur ein Jahr später mit Beginn der Saison 2012/2013 wieder um – näher in Richtung Innenstadt in den weltberühmten Stadtteil Wedding. Mehr als drei Jahre lang empfingen »Max und Marek« ihre Gäste daraufhin in der Reinickendorfer Straße. Die Clubberer 04 Berlin feierten in der Kneipe so manchen Clubsieg, schauten entgeistert zu, wie in der Hinrunde 2013 kein einziger Bundesligasieg gelang und verdrückten mehr als eine Träne beim Abstieg 2014. Trotzdem feierte man im November 2014 das eigene zehnte Jubiläum in der Fanclubkneipe.

Eine Odyssee durch Berlin

Das abrupte Ende folgte im Dezember 2015. Von einem auf den anderen Tag und völlig ohne Vorwarnung war die Kneipe Geschichte und die Clubberer 04 Berlin heimatlos. Gezwungenermaßen machte man sich nun auf die Suche nach einer neuen Bleibe, versuchte es im Keller eines Döner-Ladens, in einer Sportsbar mit überhöhten Bierpreise und fand schließlich für ein halbes Jahr Asyl in einem Irish-Pub im Süden Berlins, der von der Schwester eines Clubfans betrieben wird (-> an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle im General Post Office).

Von Dauer waren diese Zwischenlösungen alle nicht und umso größer ist unsere Freude, dass wir mit Beginn der Rückrunde 2016/2017 nun verkünden können: »Max und Marek« sind wieder da! Die Clubberer 04 Berlin und Brandenburg haben nun ihr eigenes Vereinsheim.

Ein paar Änderungen

Ein paar Dinge haben sich beim Max und beim Marek nun geändert, denn das, was bisher auch immer öffentliche Kneipe war, ist es nun nicht mehr. Trotzdem gilt grundsätzlich: Alle Clubfans dieser Welt sind Herzlich Willkommen! Zwar ist der Zutritt zum »Max und Marek« ab sofort nur noch unseren Mitgliedern vorbehalten, doch für alle, für die sich eine dauerhafte Mitgliedschaft bei den Clubberern 04 Berlin nicht lohnt, besteht die Möglichkeit bis zu sechs Mal im Kalenderjahr vor Ort eine Tagesmitgliedschaft abzuschließen. Zu beachten ist lediglich, dass hierzu ein behördlich anerkannter Lichtbildausweis notwendig ist.

Einzelne Treffen können vom Vorstand von dieser Regelung ausgenommen werden. Der Eintritt ins »Max und Marek« ist dann für alle frei. Diese Treffen sind in unserem Kalender unter [Termine] gesondert markiert.

Geöffnet ist das »Max und Marek« vor jedem Spiel des Clubs jeweils mindestens 30 Minuten vor Spielbeginn und stets mit Open End.

Selbstverständlich gibt es bei uns fränkisches Bier und auch »Die Legende lebt« ertönt des Öfteren aus den Boxen. Kulinarisches können wir leider nicht anbieten – und wenn es doch mal was gibt, dann sagen wir Bescheid. In unserem Vereinsheim gibt es einen Nichtraucherraum und einen getrennten Raucherraum.

So findet Ihr uns:

Max und Marek
Neue Hochstraße 24
13347 Berlin

Öffentliche Verkehrsmittel:

  • S-Bahn: Ringbahn S41 oder S42 (Haltestelle Wedding) – von dort zu Fuß über die Reinickendorfer Straße in die Gerichtstraße bis zur Ecke Hochstraße/Neue Hochstraße.
  • S-Bahn: S1, S2 und S25 (Haltestelle Humboldthain) – vom südlichen Ausgang links in die Hochstraße biegen. Ab Kreuzung Gerichtstraße heißt die Hochstraße dann Neue Hochstraße – hier Hausnummer 24 auf der linken Seite suchen.
  • U-Bahn: U6 Richtung Alt-Tegel oder Alt-Mariendorf (Haltestelle Reinickendorfer Straße) – von dort zu Fuß in die Schulzendorfer Straße und dann links in die Neue Hochstraße.
  • Bus: Linie 247 (Haltestelle Gerichtstraße/Hochstraße) – von dort Gerichtstraße bis Kreuzung Hochstraße laufen und dann rechts in die Neue Hochstraße abbiegen.

Mit dem Auto von Nürnberg:

  • Auf der A9 Richtung Berlin bis zum Berliner Ring.
  • Am Berliner Ring auf A10 Richtung Berlin-Zentrum.
  • Am Dreieck Nuthetal auf A115 Richtung Berlin-Zentrum/Berlin-Zehlendorf/Potsdam-Zentrum einfädeln.
  • Bei Ausfahrt Dreieck Funkturm auf A100 Richtung Hamburg/Wedding einfädeln.
  • Die Autobahn geht in die Seestraße über. Der Seestraße folgen.
  • Am Louise-Schröder Platz rechts in die Reinickendorfer Straße abbiegen. Am Nettelbeckplatz macht die Reinickendorfer Straße einen Schlenker. Dort links in die Gerichtstraße abbiegen.
  • Gerichtstraße folgen bis Ecke Hochstraße. Dort rechts in die Neue Hochstraße abbiegen. Das »Max und Marek« liegt nach etwa 50 Metern auf der linken Straßenseite.